Bundeslager 2016

Hier finden Sie die Bilder: Bula 2016

 

Donnerstag, 28.7: Baumeistertag

Wir wurden zwar um 7 Uhr geweckt, dafür gab’s aber ein Stückchen Schokolade im Müsli, was uns wieder etwas versöhnter machte;)

Der Tag begann mit der Lagereröffnung, bei der Ruth und Alex als Lagerleitung neben anderen Leuten viel gesagt haben. Besonders begeistert war der Beilsteiner Bürgermeister, der wohl selbst gerne Pfadi gewesen wäre und das besonders lange ausgeführt hat…

Der Baumeistertag an sich begann für uns etwas ungünstig, weil immer noch nicht feststand, ob wir die von Daniel geplante Baute aufbauen durften oder nicht. Die Vogtei hatte verplant, das ans UL weiterzuleiten, weshalb kein Platz für uns eingeplant war. Deshalb halfen wir erst einmal beim Sitzring mit, der leider noch nicht stand (wir waren etwas neidisch auf die Ordensritter, die u.a. dank Igel schon an Tischen schlemmen konnten;)

Nach etwas hin und Her konnten wir doch beginnen, unser Schatzhaus aufzubauen. Es war quasi eine Jurte, die an zwei Ecken nach außen hin wie mit Erkern erweitert war. Das Eingangsportal war schön in rot und blau gestaltet, in der Mitte hing ein selbstgebastelter Kronleuchter, der all unsere Kostbarkeiten und den Wandschmuck ins rechte Licht rückte: Gemälde unserer erfolgsreichsten Kaufleute, Vasen und kostbarste Teller mit Mosaiksteinen und Münzen aus fernen Ländern, Banner mit den Wappentieren der Kaufmannsfamilien und ein großer, sicherer Tresor drückten unseren Reichtum und unsere Ehre als überaus geschickte Kaufleute aus. Auch die wehenden Flaggen der Hanse durften nicht fehlen…

Nach diesem Akt konnten wir in unsere prunkvollen Gewänder steigen, um gemeinsam beim Abendessen in die Spielidee einzusteigen. Die Sache hatte nur einen Haken: Die Hanse hatte es nicht so mit der Zeit… Deshalb durften wir erst nochmal (in Verkleidung) an unserer Großbaute Hand anlegen und waren sehr froh, als es nach 19 Uhr endlich etwas zu essen gab.

Am Abend hatten sich alle Unterlager vor der Bunten Kuh getroffen, um dem neuen Visby und dem zukünftigen König Erich von Mecklenburg den Treueeid zu schwören. Das zog sich leider sehr lange hin, da jedes Unterlager das einzeln machte. Währenddessen begann es zweimal, kurz zu regnen. Am Ende schiffte es richtig, sodass wir schnell nochmal die Zelte richten mussten und der Abend für die meisten schon gelaufen war. Manche genossen noch die nette Stimmung im Lagercafé bei Flo und das ein oder andere warme Tröpfchen.

Text verfasst von Theresa K.

 

 

 

Samstag 30. 7.: Markttag/Besuchertag

Am Samstag fand dann der große Markt von Visby statt, bei dem jeder Stamm für sein Unterlager versuchte, durch verkaufen von verschiedenen Dingen am Meisten Geld einzunehmen.

Am Morgen wurden wir mit Trompetenmusik um ca. 7 Uhr geweckt und anschließend gab es die Morgenandacht und das Frühstück. Danach haben wir den Mexikanischen Dip und das Zaziki vorbereitet, welches wir am Nachmittag dann verkaufen wollten. Der Verkaufsstand wurde auf dem großen Marktplatz von Visby aufgebaut und ein zweiter Stand für den Verkauf von Postkarten wurde ebenfalls eingerichtet. Dann wurde der Markt offiziell eröffnet. Viele Besuche strömten aus der Umgebung oder auch von Fern zum Bundeslagerplatz um den Markt zu besuchen oder einfach das Bundeslager mit all seinen Zelten und Bauten zu bestaunen. Auf dem Markt bot jeder Stamm mit mindestens einem Stand verschiedene Waren an. Von Essensständen wie Hot Dog, Eintopf oder Fladenbrot mit Dip, oder auch Handarbeitsständen mit Freundschaftsbändern und Postkarten, bis zu Angeboten wie Messerschleifen, Bogenschießen oder sogar das Erwerben eines Sklaven war alles vertreten auf dem Markt. Jeder Bundeslager Teilnehmer bekam zum Marktbeginn 10 Kreuzer zur Verfügung um sich selbst mit einem Mittagessen zu versorgen und sich zB ein Souvenir zu kaufen. Marktbesucher von außerhalb haben gegen eine Spende ebenfalls Kreuzer zur Verfügung gestellt bekommen um sich ebenfalls zB eine Mahlzeit kaufen zu können. So wurde ein buntes Treiben auf dem Markt von Visby gewährt. Recht schnell waren die Waren in fast allen Ständen ausverkauft und die Zentralküche musste für einen Nahrungsmittelnachschub sorgen. Später dann wurde die Hochzeit von der Stadtvorsteherin der Hanse und dem Kapitän der freien Flotte gefeiert, wodurch sich das Bündnis der Hanse und der freien Flotte vertiefte. Zum Ende des Marktes dann wurden die kreativsten und meist Besuchten Marktstände auserkoren und gekürt. Abschließend dann wurde der Markt für beendet erklärt, die Stände abgebaut und die Besucher verstreuten sich wieder. Nach dem erfolgreichen Markttag dann, trafen sich noch einmal alle Bündnisse um über die Herrschaft über Visby und Gotland zu diskutieren. Da man sich nicht einig wurde erklärten sich die Bündnisse gegenseitig den Krieg, der am morgigen Tag in Form des Geländespiels ausgetragen werden sollte.

Abschließend wurde im Unterlager zusammen mit den Bündnispartnern zu Abend gegessen und nach den Andachten dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Voller Vorfreude auf das morgige Geländespiel gingen nach und nach alle zu Bett um mit gestärkten Kräften morgen die Herrschaft über Gotland an sich reißen zu können.

Text verfasst von Peter F.

 

 

 Sonntag, 31. 7.: Geländespiel

Wie Jeden Morgen wurden wir um 7 Uhr vom Lagerorchester und der Unterlagerglocke geweckt. Nach den Andachten und einem schnellen Frühstück wurden wir, innerhalb der Unterlager, in Schmuggler, Händler und Krieger eingeteilt.
Schon am Abend zu vor wurden uns die Spielregeln und die Aufgaben der einzelnen Gruppen erklärt, so bekamen die Schmuggler ihre Waren, die sie zwischen ihrer Basisstation und der des Bündnispartners hin und her transportieren sollten. Die Krieger bekamen ihre Lebensbändchen und eine Klammer. Die Händler nur ein Erkennungszeichen.
Danach ging es auch schon in den Wald, wo das Spiel stattfand. Um 10:30 Uhr konnten wir dann endlich beginnen. Es wurden Kämpfe zwischen Kriegern ausgetragen, Provinzen erobert und dann verteidigt, die Händler erfüllten Aufgaben, die ihnen die Familien stellten und es wurde viel Ware geschmuggelt.
Gegen 13 Uhr gab es dann endlich das lang ersehnte Mittagessen. Währenddessen wurden weiter Pläne geschmiedet wie sie noch mehr einnehmen konnten. Nachdem Um 14:30 Uhr Das Spiel weiter ging, kam es zum Kampf um die Stadt Visby; die schon lange im Besitz der Ordensritter war.
Leider ging er Kampf nicht Glücklich aus und als es dann auch noch verletzte gab wurde die Stadt aufgelöst. Alles nahm wieder seinen gewohnten Gang, bis um 16 Uhr das Spiel endete.
Am Abend kam es dann zu einem Friedensabkommen und ein neuer König wurde gewählt. Aus jedem Bündnis durften 99 Personen zwischen Simon von Utrecht, Solveig Sigurdsdottir und Raija von den Steinfurthenwählen. Der neue Herrscher über Gotland wurde Solveig Sigurddottir.
Anschließend gab es ein gemeinsames Friedensessen mit allen Unterlagern vor der bunten Kuh. Es wurde noch ein langer Abend.

Text verfasst von Nele G.

 

 

 

Hajk der Sippe Eisvogel (01.-03.08.)

Am Montagmorgen wachten wir auf und frühstückten wie gewohnt in unserem Unterlager – natürlich etwas verspätet. Danach packten wir unsere Sachen und einige Zelte zusammen. Als wir unser Essen, das Hajkheft und was wir sonst noch für den Hajk brauchten, erhielten, konnten wir dann auch das Gemeinschaftsgepäck aufteilen. Wir fuhren erst in der 2.Buswelle und aßen deshalb noch in unserer Baute zu Mittag. Der Bus brachte uns nach Cleebronn, wo wir uns erst noch zurechtfinden mussten und eine kleine Vorstellungsrunde mit unserer Partnersippe machten. Dann ging’s endlich los! Und zwar erst mal einen sehr steilen Weg durch die Weinberge hoch auf einen Hügel. Doch das hat sich gelohnt, denn von oben hatten wir einen tollen Blick ins Tal. Später liefen wir dann auf einer mehr oder weniger ebenen Straße entlang. Der Weg führte uns an vielen Obstbäumen vorbei – von denen wir natürlich etwas naschten – nach Bönnigheim. Dort wurde eine kurze Pause am Edeka eingelegt, bevor es weiterging nach Hohenstein. Unterwegs fragte uns eine Frau, wer wir seien und nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass in diesem Dorf eine Stadtranderholung war und wir dort vielleicht schlafen könnten. Also gingen zwei von uns los, um dort zu fragen. In der Zwischenzeit wurde Frisbee gespielt und ausgeruht. Nach einer halben Ewigkeit kamen die beiden Losgeschickten zurück und verkündeten, sie hätten einen Schlafplatz für die Nacht gefunden. Zwar nicht in der Halle für die Stadtranderholung, aber in einer Scheune. Wir freuten uns natürlich sehr und liefen zu unserem Übernachtungsplatz. Dort angekommen breiteten wir unsere Schlafsäcke aus und fingen an das Essen zu kochen (auf Gaskochern). Kurz vor dem Essen kam die Bäuerin vorbei und brachten uns noch einen Nachtisch: frische und schon geschnittene Wassermelone! Lecker;-)! Nach dem Essen legten wir uns in unsere Schlafsäcke und schliefen sofort ein.

Als wir am nächsten Tag aufwachten, hörten wir wie der Regen auf das Dach prasselte und wollten gar nicht aufstehen. Doch zum Glück ließ der Regen nach, und nach dem Anziehen und Frühstücken hatte er schon wieder aufgehört. Zum Dank für den Schlafplatz, fegten wir dem Bauer noch die Scheune und liefen dann los. Nach einigen Kilometern erreichten wir den Neckar und überquerten ihn. Davor jedoch trafen wir noch einen Mann, der auch wissen wollte, wer wir sind. Wir erklärten es ihm und fragten ihn, ob er bei unserem Tauschspiel mitmachen wollte. Wir gaben ihm ein Glas Marmelade und nach einigen Minuten kam er mit einem Schraubenschlüsselset wieder. Dieses war deutlich mehr wert als die Marmelade, deshalb nahmen wir es glücklich an, um es weiter zu tauschen. Nach dem Neckar kam noch einmal ein steiler Berg, dann ein Weg an der Straße entlang, der uns schließlich auf einen sehr zugewachsenen Weg führte. Nach diesem „Urwald“ kam ein Golfplatz, an dessen Rand wir eine Mittagspause machten. Nach dem Mittagessen und kurzem Ausruhen wanderten wir weiter an einem Schloss und weiteren Golfplätzen vorbei. Gegen Nachmittag erreichten wir ein kleines Dörfchen. Dort legten wir eine längere Pause ein, da einer Pfadfinderin aus der Partnersippe die Hüfte wehtat. Sie rief am Lagerplatz an, um sich abholen zu lassen. Doch diese rieten ihr, es doch noch einmal zu versuchen, da es nicht mehr weit war. Nach diesem Anruf beschlossen wir die Nacht in dem kleinen Dorf zu verbringen. Nach kurzem Suchen fanden wir wieder eine Scheune, in der wir übernachten durften. Da es noch nicht so spät war, spielten wir noch Karten, ruhten uns aus und tranken Tee. Später kamen noch zwei andere Pfadigruppen dazu und durfte auch in der Scheune übernachten. Dann fingen wir an die Nudeln zu kochen. Doch dabei kippte der Nudeltopf um und einige Nudeln landeten im Dreck. Glücklicherweise durften wir die Nudeln auf das Feuer stellen, das die eine Pfadigruppe gemacht hatte. So konnten wir doch noch leckere Nudeln mit Pesto essen und es reichte trotz den Nudeln, die auf dem Boden gelandet sind, immer noch für alle. Nach dem Mittagessen liefen wir noch ein Stück mit Fackeln, da wir noch eine Aufnahme hatten. Nach einer schönen Andacht gingen wir wieder zurück und legten uns schlafen.

Am nächsten Tag ging’s wieder gleich nach dem Frühstück los. Die andere Gruppe schloss sich uns einfach an. An einem Berg stimmten wir kurz ab, ob wir den steilen Weg nach oben nehmen sollten, um eine schöne Aussicht zu haben oder lieber den ebeneren Weg um den Berg herum. Wir entschieden uns für die schöne Aussicht und stiegen deshalb den Berg hoch. Auf der anderen Seite ging’s dann wieder herunter. An der nächsten Weggabelung waren wir uns plötzlich nicht mehr so sicher, wo wir lang mussten. Also liefen wir einfach drauflos und kamen einige Zeit später tatsächlich in Oberstenfeld an. Dort fanden wir nach kurzem Suchen das Schwimmbad, in dem sich alle Pfadis nach ihrem Hajk erfrischen konnten. Dort trafen wir natürlich auch die anderen wieder und tauschten uns mit ihnen über unseren Hajk aus. Dann duschten wir uns und konnten endlich das heißersehnte Bad in vollen Zügen genießen. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten und alle wieder angezogen waren, konnten wir dann den steilen Weg zum Lagerplatz hochlaufen. Das hieß wieder schwitzen und als wir endlich oben waren, mussten wir ja noch die Zelte wiederaufbauen! Dann gab es Essen natürlich wieder verspätet und da es Pommes gab und diese nur in kleinen Mengen frittiert werden konnten, dauerte es noch länger. Als wir nach zwei Stunden endlich unser Essen bekamen, wurde uns gesagt, dass wir die Kartoffeln unfrittiert auch schon früher bekommen hätten!! Beim anschließenden Stammesabend war erst niemand mehr motiviert, doch durch das bekannte Pfadispiel „Der große Preis“ und Kekse wurde es doch noch ein schöner gemeinsamer Abend!

Text verfasst von Rebekka F.

 

 

Hajk der Sippe Eule (01.-03.08.)

Als wir vier Michi, Peter, Benni und ich am Montag mittags aus dem Bus stiegen und das erste Mal auf unsere Partnersippe vom Stamm Agnes von Waiblingen trafen, dachten wir uns, was sind das für Zicken. Sie gingen gleich mal auf Konfrontationskurs und wollten uns vorschreiben wie wir zu hajken hatten, nämlich in Kluft bei gefühlt über 30°C im Schatten.
Bei Mittagessen mit Vorstellungsrunde kristallisierte es sich heraus, dass unsere Partnersippe lieber trampen wollte, anstatt zu wandern. Hinzu kam, dass sie uns gehörig verarschten. Von wegen ich musste mein Studium abbrechen, weil ich 13 Katzen habe!? Sag mal hallo geht’s noch??? So lautete der Plan von Benni: „Bei der erst besten Möglichkeit hauen wir ab!“
Nach dem Loslaufen war zum Glück erst Mal Ruhe. Bis wir an einer Kreuzung falsch abbogen. Sie rissen die Karte an sich. Nur leider lief von ihnen niemand vorne weg, weil sich alle 10 Minuten anhielten und eine Trinkpause zu machen. Als wir dann doch noch ein Stück geschafft hatten, merkten wir dass wir im Kreis gelaufen waren. Puhhh… Wir lokalisierten uns und es ging weiter eine Berg hinab Richtung Tal. Auf halber Strecke, wir vier waren weit voraus, machten wir eine kurze Pause. Unserer Partnersippe holte uns ein. „Lauft nur weiter wir holten euch ein“, sagten wir, aber sie mussten sich unbedingt hinsetzen. Sie meinten, wir sollten vorlaufen sie würden uns einholen, Ja, klar glaubst doch selbst nicht. Also wanderten wir fröhlich voraus bis zum Eingang eines kleinen Dorfes. Dort warteten wir. 10 Minuten, dann 20 und schließlich war eine halbe Stunde vergangen. Wir beschlossen weiter zu hajken, sie hatten ja gesagt sie holen uns ein. Spätestens nach einer Stunde war und klar es würde ein Sippenhajk werden. Wir hatten unsere Partnersippe abgehängt.
Am Ende des Tages kamen wir ein Dorf weiter heraus als geplant, aber egal... Da wir kein Feuer anbekamen fragten wir bei einer Familie nach, ob wir kochen durften. Wir durften. Wir wurden sogar mit Keksen und Getränken eingedeckt und es wurde uns ein Platz zum Schlafen angeboten, was wir aufgrund der Wetterlage annahmen.
Am nächsten Morgen weckte uns Nieselregen. Dennoch machten wir uns auf den Weg. Unterwegs frühstückten wir und liefen gut gestärkt und nichts ahnend in Wildschweinrevier. Zum Glück blieb es bei Blickkontakt mit einer Sau. Das Mittagessen nahmen wir in Löwenstein zu uns und prompt begegneten wir unserer Partnersippe, die trampend an der Straße stand. Nach einem kurzen frostigen Gespräch stand fest: Wir laufen getrennt weiter. Ein paar Kilometer außerhalb trafen wir dann die ersten anderen Pfadfinder. Wir schlossen uns eine Zeit lang mit einer Gruppe von KF3 zusammen. Am Abend fanden wir bei einem Bauern in der Nähe von Beilstein Unterschlupf. Nach einem leckeren Abendessen gingen wir früh ins Bett.
Am letzten Tag mussten wir nur noch 4 oder 5km laufen und diese liefen wir relativ flott, sodass wir 2 Stunden früher am Schwimmbad waren als es geplant war. Wir schlossen unseren Hajk im Schwimmbad mit einem Eis für jeden von uns vier ab.

„Da ist ein Kreuz!“

Text verfasst von Jakob G.

 

 

 

Samstag, 6.8.: Postenlauf

Am Morgen wurden wir, wie jeden Morgen, von der Unterlagerglocke aufgeweckt. Nach dem Frühstück wurden wir in 8er Gruppen für den Postenlauf eingeteilt. Danach ging es sofort los in den Wald. Dort gab es insgesamt 64 Stationen, von denen man aber nur die Hälfte bearbeiten musste. Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich. Es gab z.B. Puzzeln, Slackline, gesummte Lieder erraten, durch ein Spinnennetz klettern, Zelte aufbauen, oder auch Gespräche über Themen wie Nachhaltigkeit auf dem Lager. Bei den Stationen konnte man für die Kreativität und die Schnelligkeit, mit denen man die Aufgaben löste, Punkte von 1-10 bekommen. Zwischendurch aßen wir unser Lunchpacket und dann ging es auch schon weiter mit dem Postenlauf.  Durch Kämpfen gegen eine andere Gruppe konnte man Extrapunkte gewinnen. Im Anschluss gab es dann die Siegerehrung mit tollen Preisen.

Da es der letzte Tag war, wurde mit allen Unterlagern zusammen zu Abend gegessen. Es gab Reis mit Curry und Gemüse. Zum Nachtisch gab es sehr leckeres Apfeltiramisu!

 Am Abend wurde dann das große Feuer, das die Form eines Schiffes hatte, entzündet. Es wurde bis in den frühen Morgen hinein gesungen, gespielt, gelacht und Chai getrunken!

Text verfasst von Klara F.